Promotionen

Die Promotion ist die forschungsorientierte Vertiefung oder Ergänzung eines bereits abgeschlossenen Hochschulstudiums mit dem Ziel, einen selbstständigen Beitrag zur Forschung zu leisten. Die erfolgreiche Promotion und Veröffentlichung der Dissertation führt zur Verleihung des Doktortitels. Jährlich schließen am Fachbereich etit ca. 50 Promovierende ihre Promotion erfolgreich ab.

Einschränkungen durch die Coronavirus-Pandemie

Sämtliche Unterlagen (Antragsunterlagen, Eröffnungsunterlagen, Erklärung zur Dissertation usw.) werden in elektronischer Form benötigt, da die Bearbeitung im Homeoffice erfolgt. Bitte lassen Sie uns zusätzlich die Dokumente im Original per (Haus-)Post oder Einwurf in den Dekanatsbriefkasten des Gebäudes S3|21 zukommen. Unterlagen können nicht persönlich entgegen genommen werden.

Maßgeblich für Eingangsfristen der Anträge ist der elektronische Eingang.

Wichtig: Aufgrund der zu minimierenden Präsenzzeiten in den Dekanatsbüros erfolgt kein Versand von Druckexemplaren der Dissertationen an die Prüfungskommissionen. Bei Anträgen auf Eröffnung des Promotionsverfahrens (= Einreichung der Dissertation) benötigen wir daher nur ein Druckexemplar der Dissertation.

Die konkreten formalen Voraussetzungen für eine Promotion entnehmen Sie aus § 7 der Promotionsordnung. Einen Überblick erhalten Sie aus der folgenden tabellarischen Übersicht:

Abschluss in einem einschlägig forschungsorientierten Studiengang Voraussetzung
Abschluss an deutschen Universitäten Formale Voraussetzung ist ein Master- oder Diplom-Abschluss oder ein gleichwertiger Abschluss in einem einschlägig forschungsorientierten Studiengang.
Abschluss an ausländischen Universitäten Formale Voraussetzung ist ein Master- oder Diplom-Abschluss oder ein gleichwertiger Abschluss in einem einschlägig forschungsorientierten Studiengang.

Die Gleichwertigkeit des Abschlusses zu einem Abschluss an deutschen Universitäten muss vorab durch das Dezernat VIII – Internationales und den Promotionsausschuss bestätigt werden.
Abschluss an Fachhochschulen Nähere Informationen erhalten Sie auf Anfrage bei dem Leiter des Bereichs Forschungsangelegenheiten

Auflagen

Der Promotionsausschuss kann nach §7(6) Promotionsordnung die Annahme von Absolventen mit Auflagen verbinden. Die Auflagen sollen die Befähigung zur wissenschaftlichen Arbeit sicherstellen. Sie können sich insbesondere auf Nachweise der erfolgreichen Teilnahme an Lehrveranstaltungen und das Ablegen einzelner Prüfungen erstrecken.

Auflagen können speziell dann erteilt werden, wenn der Studienabschluss in einem anderen Fach, an einer ausländischen Universität oder an einer Fachhochschule erworben wurde. Mögliche Auflagenfächer sowie deren Umfang sind vom Einzelfall abhängig. Für weitere Informationen und Fragen kontaktieren Sie gerne den Leiter Forschungsangelegenheiten.

Grundsätzlich können Bewerber mit einem Studienabschluss in einem anderen Fach als Doktoranden angenommen werden, wenn dies im Interesse interdisziplinärer Forschung liegt und die Bewerber auch im Themengebiet der Dissertation über die erforderlichen Fachkenntnisse verfügen.

Es wird dringend empfohlen, sich als Doktorand anerkennen zu lassen.

Werden sämtliche Vorrausetzungen erfüllt, erfolgt durch den Promotionsausschuss des Fachbereichs Elektrotechnik und Informationstechnik die Zulassung zur Promotion. Das Zulassungsverfahren für die Aufnahme einer Promotion am Fachbereich gestaltet sich wie folgt:

1. Wahl einer Betreuungsperson

Wählen Sie eine Betreuungsperson (Hauptamtlicher Professor am Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik) für Ihre Promotion. Mit der voraussichtlichen Betreuungsperson klären Sie vorab inhaltliche Fragen sowie die Möglichkeit, sich auf eine Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter zu bewerben. In Sonderfällen kann die Betreuung auch durch die in § 11(2) Promotionsordnung genannten Personen erfolgen.

2. Antrag auf Annahme als Doktorand

Für die Zulassung einer Promotionsaufnahme bewerben Sie sich offiziell mit einem Antrag beim Dekanat des Fachbereichs.

Hierzu reichen Sie bitte folgende Dokumente ein:

Abschluss TU Darmstadt
  • Urkunde und Zeugnis Diplom/Master (Kopie)
  • Urkunde und Zeugnis Bachelor (Kopie)
Abschluss an deutschen Hochschulen
  • Urkunde und Zeugnis Diplom/Master (Beglaubigte Kopie)
  • Urkunde und Zeugnis Bachelor (Beglaubigte Kopie)
Abschluss an ausländischen Hochschulen
  • Urkunde und Zeugnis Diplom/Master (beglaubigte Kopie)
  • Urkunde und Zeugnis Bachelor (beglaubigte Kopie)
  • Übersetzung von Urkunde und Zeugnis Diplom/Master (sofern nicht in englisch vorhanden)
  • Übersetzung von Urkunde und Zeugnis Bachelor (sofern nicht in englisch vorhanden)
  • Äquivalenzberechnung der Abschlussnote

Nicht beglaubigte Kopien genügen, wenn die Originale vorgelegt werden.

Bitte richten Sie Ihren Antrag auf Annahme als Doktorand inkl. aller beizufügenden Dokumente bis spätestens zwei Wochen vor der Sitzung des Promotionsausschusses an das Dekanat des Fachbereichs. Berücksichtigt werden ausschließlich vollständige Anträge.

Auf der Grundlage Ihres Antrages entscheidet der Promotionsausschuss des Fachbereichs über die Annahme zur Promotion sowie über eventuelle Auflagen. Sie und Ihre Betreuungsperson werden vom Dekanat schriftlich über die Entscheidung informiert.

3. Optional: Einschreibung zum Promotionsstudium

Eine Einschreibung zur Aufnahme einer Promotion wird nicht zwingend vorausgesetzt. Es ist möglich, die Qualifizierung auch ohne Immatrikulation zu erlangen.

Beachten Sie hierfür bitte alle nötigen Informationen auf der zentralen Seite der TU Darmstadt.

Zur Einleitung des Promotionsverfahrens übermitteln Sie unten angeführte Dokumente an das Dekanat. Bitte reichen Sie Ihre Dokumente bis spätestens zwei Wochen vor der Sitzung des Promotionsausschusses an das Dekanat des Fachbereichs. Berücksichtigt werden ausschließlich vollständige Anträge.

Dissertation

Dokument Erläuterungen und Hinweise
5 gebundene Exemplare der Dissertation
(bei 3 Referierenden 6 Exemplare)
Die Dissertation muss enthalten:

Bitte verwenden Sie keine Ringbindung.

Zusätzlich zur Dissertation

Dokument Erläuterungen und Hinweise
Antrag auf Einleitung des Promotionsverfahrens Dokument bitte elektronisch ausfüllen.
Erklärungen laut Promotionsordnung
Das auf Ihre Dissertation angepasste Mustertitelblatt
Ihren wissenschaftlichen Werdegang
Quittung über eingezahlte
Promotionsgebühren
100,00 Euro an
Technische Universität Darmstadt,
IBAN: DE36 5085 0150 0000 7043 00,
BLZ: 508 501 50 (Sparkasse Darmstadt)
Verwendungszweck: Fachbereich 18 – Promotionsgebühren
Kurzfassung der Dissertation Kurzfassung in Englisch und Deutsch
Dissertation als PDF-Datei Per E-Mail an promotionen@etit.tu-darmstadt.de
Kontaktdaten externer Korreferierender Vollständige Anschrift, E-Mail und exakte akademische Titel

Auf der Grundlage Ihrer Einreichung entscheidet der Promotionsausschuss des Fachbereichs über die Besetzung der Prüfungskommission. Das Dekanat informiert Sie schriftlich über die Entscheidung.

Erforderliche Einreichungen nach bestandener mündlicher Disputation

Im Dekanat:

  • Im Sinne einer eindeutigen Zuordnung Ihrer Publikation bitten wir darum, die abgefragte Versionsangabe basierend auf dem Datum der Veröffentlichungsfreigabe Ihrer Betreuungsperson sowie Ihrem Nach- und Vornamen anzulegen.
    Bitte verwenden Sie hierfür folgendes Format: JJJJ-MM-TT_Nachname_Vorname.
    Der Dateiname Ihrer Veröffentlichung muss mit der Versionsangabe übereinstimmen.
  • Bescheinigung der ULB über Veröffentlichung der Dissertation (wird dem Dekanat durch die ULB übersandt)

In der ULB:

oder

  • 6 Pflichtexemplare bei Printveröffentlichung durch einen Verlag

Bitte beachten Sie, dass nach §21 (1) Promotionsordnung der TU Darmstadt das Führen des Doktorgrades erst mit dem Erhalt der Promotionsurkunde gestattet ist und nach §20 (1) die Veröffentlichung der Dissertation innerhalb eines Jahres nach der mündlichen Prüfung erfolgen muss.

Sitzungen des Promotionsausschusses Einreichung von
• Unterlagen zur Annahme als Doktorand
• Unterlagen zur Einleitung des Promotionsverfahrens
bis spätestens
30.03.2021 16.03.2021
25.05.2021 11.05.2021
13.07.2021 29.06.2021
28.09.2021 14.09.2021
02.11.2021 19.10.2021

Bitte beachten Sie die aktuellen Informationen zu Disputationen per Videokonferenz.

Zur Teilnahme an einer öffentlichen Videodisputation nutzen Sie bitte untenstehendes Formular.

Nachfolgend finden Sie die aktuellen Disputationstermine am Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik.

Sollten Sie über neue Disputationstermine per E-Mail informiert werden wollen, abonnieren Sie bitte den RSS-Feed. Klicken Sie hierzu auf das rechtsseitig gelegene RSS-Feed-Symbol.

Nach § 12 Abs. 3 der Promotionsordnung werden Dissertationen und Gutachten zur Einsichtnahme zwei Wochen im Dekanat ausgelegt. Zur Terminvereinbarung zwecks Einsicht kontaktieren Sie bitte die Ansprechpersonen für Promotionsangelegenheiten.

Zwecks Festlegung einer einheitlichen Vorgehensweise am Fachbereich etit möchte die Fachbereichsleitung Sie auf den Beschluss des Präsidiums hinweisen, Videokonferenzen als Ersatz von mündlichen Prüfungen bzw. Disputationen zuzulassen, wenn folgende Rahmenbedingungen erfüllt sind:

  • Alle Beteiligten sind mit dieser Prüfungsform einverstanden. Der Prüfling muss sich einverstanden erklären, dass er per Videokonferenz eine mP ablegt und Daten per E-Mail versandt werden.
  • Es besteht kein Rechtanspruch auf Durchführung einer digital gestützten Prüfung.
  • Die Videokonferenz wird von Seiten des/der Prüfenden organisiert und verwaltet.
  • Teilnehmende der Konferenz sind: Prüfling, alle Prüfer*innen, ggf. Beisitzende, Protokollant*in, ggf. öffentliche Teilnehmende (stumm zugeschaltet).
  • Bei Durchführung einer Videokonferenz zum Zwecke einer Prüfung (mP im Studium oder Disputation) kann die Identität des Prüflings durch Videobild und Zeigen des amtlichen Ausweisdokuments und des Studierendenausweises festgestellt werden.
  • Der Prüfling muss mündlich zusichern, dass er sich alleine im Raum befindet und keine nicht zugelassenen Hilfsmittel zur Verfügung hat.
  • Rein telefonische Prüfungs-Konferenzen sind nicht möglich.
  • Für den Fall, dass die Prüfung aus technischen Gründen abgebrochen werden muss, gilt die Prüfung als nicht unternommen. Dies stellt Prüferin oder Vorsitzende/r der Prüfungskommission fest.
  • Prüfungsprotokoll: Es ist ein Prüfungsprotokoll nach den üblichen Regeln zu erstellen. Eine Videoaufzeichnung ist nicht gestattet.
  • Die Beratung der Note erfolgt ohne den Prüfling.
  • Die Erläuterung der Prüfungsbewertung /Bekanntgabe der Note gegenüber dem Prüfling erfolgt mündlich in der Videokonferenz.
  • Bei Nichtbestehen der mP in B.Sc.- und M.Sc. Prüfungen bestätigt der Prüfling mündlich in der Konferenz, dass ihm die Bewertung erläutert wurde.
  • Das Protokoll kann entweder in der Videokonferenz gezeigt oder per E-Mail bekannt gegeben werden.

Hinweis zum Öffentlichkeitsaspekt von Disputationen

Die Öffentlichkeit von Disputationen bleibt bestehen. Interessierte sind aufgefordert, sich bei Teilnahmewunsch über untenstehendes Formular anzumelden und hierbei den entsprechenden Richtlinien und Datenschutzbestimmungen zuzustimmen. Der Vorsitz der jeweiligen Prüfungskommission trägt Sorge für den ordnungsgemäßen Ablauf der Disputation.

Für eine öffentliche Teilnahme gelten folgende Rahmenbedingungen:

  • Die Teilnahme durch Gäste erfolgt ausschließlich passiv per stummer Zuschaltung.
  • Es dürfen keinerlei Aufzeichnungen der Prüfung (Bild, Ton, etc.) angefertigt werden.
  • Es ist Gästen untersagt, die Einwahldaten zur Videokonferenz an Dritte weiterzugeben.
  • Den Anweisungen des Vorsitzes der Prüfungskommission ist Folge zu leisten.