etit - kurz gemeldet

22.06.2022

Wissenschaftler:innen am Fachgebiet von Florian Steinke haben diese Woche zum zweiten Mal in Folge einen Best Paper Award auf der Konferenz „Probabilistic Methods Applied to Power Systems“, (PMAPS)gesponsert von der IEEE PES, gewonnen. Dieses Mal war Mario Beykrich mit seinem Paper erfolgreich.

24.05.2022

Im neu erschienen Paper bei PLOS ONE geht es um ein Studienprotokoll zur Messung der Auswirkungen von (quasi-)monochromatischem Licht auf die Cortisolsekretion nach dem Erwachen unter kontrollierten Laborbedingungen. Das Paper entstand im Fachgebiet Adaptive Lichttechnische Systeme und Visuelle Verarbeitung an der TU.

18.05.2022

Sie sind herzlich eingeladen zum zweiten Fachvortrag im SoSe 22. Leonardo Montoya der BMW Group wird einen Vortrag auf englisch halten. Das Thema lautet „A holistic approach on the conception of an electric powertrain: from vehicle’s genes to power semiconductor devices“.

Der Vortrag findet am 24.05.2022 um 17 Uhr statt. Es handelt sich hierbei um eine Hybridveranstaltung. Der Präsenzvortrag findet an der TU Darmstadt in S306/052 statt. Im Anschluss wird es bei gutem Wetter auf dem Parkplatz vor der Laborhalle S306/09 ein Get-Together geben. Für Getränke und Brezeln wird gesorgt.
Falls eine Teilnahme am Präsenzvortrag und am Get-Together gewünscht ist, bitte eine E-Mail anfreunde@lea.tu-darmstadt.de senden. Für eine Teilnahme online ist keine Anmeldung nötig.

Unter diesem Link ist es möglich teilzunehmen.

Zuletzt noch eine kurze Zusammenfassung des Vortrags:

Electrifying the power train is unleashing an unprecedented technology development. The power electronic converters needed for this task are key components for an harmonized premium driving experience. This presentation has the objective to bring more closely a methodology followed by BMW Group Research Powertrain to get down to requirements from the vehicle genes to the power semiconductor devices. The importance of power electronics is highlighted with market volumes for electric vehicles and the amount of components requiring power electronics in a powertrain.

01. März 2022

Am 18. Februar veranstaltete der Fachbereich etit einen sogenannten Medizintechnik-Brunch im online-Format, um die ersten Absolvent:innen des noch jungen Studienfaches zu würdigen. Der Studiendekan des Fachbereichs etit, Professor Harald Klingbeil, betonte in seiner Ansprache die Relevanz des RMU-Verbundes, durch welchen der spannende interdisziplinäre Studiengang überhaupt erst ermöglicht wird.

Begeistert zeigte er sich über den hohen Frauenanteil – ein Vorbild für kommenden Studierende der Medizintechnik, aber auch der anderen Ingenieursstudiengängen am Fachbereich. Die Beliebtheit der Medizintechnik bei Frauen spiegelte sich bei den ersten Absolvent:innen direkt wider: Ellen Fiona Bräuer, Aileen Kaiser, Inga Königstein, Theresa Nolte, Noah Gabriel Poenitz, Phil Reize und Magdalena Schone – die Frauen waren sogar deutlich in der Überzahl.

Prof. Jürgen Adamy, Studienganssprecher der Medizintechnik, brachte den Anwesenden die Schwerpunkte im Masterstudium Medizintechnik näher. Er empfahl, den Master auf jeden Fall zu absolvieren, auch wenn man bereits mit einem Bachelorabschluss einen sehr guten Job finden könne.

Als beste Absolventin wurde Theresa Nolte geehrt, für die Prof. Hoog Antink als Betreuer ihrer Bachelorarbeit eine Laudation in Form einer Videobotschaft aufgezeichnet hatte. Für ihre hervorragende Leistung erhielt sie zudem einen Buchgutschein.

Beim abschließenden Erfahrungsaustausch lobten die Studierenden unter anderem die gute Betreuung in der Medizintechnik sowie die praktischen Einblicke in die Medizin. An der ein oder anderen Stelle gab es zudem Anregungen, wie sich das Lehrangebot noch weiter optimieren lässt.

07. Februar 2022

Zum Jahresende 2021 vergab die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) einen umfangreichen, auf drei Jahre angelegten Forschungsauftrag zur »Blendungsbewertung zur Minderung von straßenverkehrsbedingten Lichtimmissionen« an den Lehrstuhl von Prof. Khanh, Fachgebiet für adaptive lichttechnische Systeme und visuelle Verarbeitung, TU Darmstadt.

Der Forschungsauftrag beinhaltet zunächst die Literaturauswertung und Bewertungen aller bisher bekannten Blendungsmetriken. Daran schließen sich Labor-Tests und Tests mit Virtual-Reality-Umgebungen an. Sie dienen zur Erstellung einer neuen Blendungsmetrik mit konditionierten Zusammenhängen aller Einflussparameter.

Es folgen vier große Blöcke mit Feldtest. Sie umfassen Experimente über Lichtimmission im Wohnvierteln, im Kontext der Straßenbeleuchtung (für Verkehrsteilnehmende im Auto, auf dem Fahrrad und zu Fuß), im Kontext von Sportstätten und Platzbeleuchtung sowie im Kontext der automobilen Beleuchtung mit Gegenverkehr.

Alle Datensätze und Metriken der Labortests und der vier Feldtest-Blöcke fließen in ein einheitliches Bewertungssystem für die psychologische Blendung und Raumaufhellung sowie Grenzwertsetzung ein. Geplant sind außerdem mehrere Workshops mit internationalen Fachleuten.

29. Januar 2022

Professor Marius Pesavento wurde zum Chair des Technical Area Committee „Signal processing for Multisensor systems“ der EURASIP ernannt. Das Technical Area Committee bildet das Rückgrat der technischen Aktivitäten der EURASIP. Die Mitglieder sind führende Wissenschaftler:innen und technische Experten:innen auf ihrem Gebiet. Sie unterstützen die technischen Aktivitäten der EURASIP, um höchste Qualität und relevante Entwicklungen zu gewährleisten. Zudem sind sie maßgeblich am Aufbau der EURASIP-Gemeinschaft beteiligt.

20. Januar 2022

Die SRT-Freunde laden zum dritten Fachvortrag im WS 2021/22 ein. Herr Jörg Dorn von Siemens Energy und deutscher Vertreter im CIGRE Studienkomitee B4 wird hierbei das Thema „HGÜ-Stromrichter – Einblicke in die Technik und Möglichkeiten zu Verlustleistungsmessungen“ vorstellen.

Der Vortrag findet am 25.01.2022 um 17 Uhr statt. Sie können dem Vortrag unter folgendem Link beitreten. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Zusammenfassung des Vortrags

Die Hochspannungsgleichstromübertragung (HGÜ) ist ein wichtiger Bestandteil der elektrischen Energieübertragung, deren Bedeutung in den nächsten Jahren noch weiter steigen wird. Die Anbindung von Offshore-Windenergie, lange Freileitungsverbindungen oder kabelgebundene Übertragungsstrecken bis hin zu Multiterminal-Systemen oder DC-Netzen sind einige Anwendungsbeispiele.

Multilevel-Stromrichter sind hierbei zentrale Kernkomponenten solcher Übertragungssysteme, die sich seit ihrer Einführung in den letzten Jahren rasant weiterentwickelt haben. Hohe Zuverlässigkeit, große Konverterleistungen und geringe Verluste sind hierbei wesentliche Anforderungen.

Im Rahmen der CIGRE Working Group B4.75 (‚Feasibility Study for assessment of lab losses measurement of VSC valves‘) wurde untersucht, wie Verluste solcher Stromrichter gemessen werden können.

Der Vortrag gibt einige Einblicke in diese spezielle Stromrichtertechnik und zeigt aus den Ergebnissen der Working Group B4.75 auf, wie in einem Hochleistungstestlabor mittels realer Prüfschaltungen elektrische Verluste gemessen und ein Vergleich zur Anlagenauslegung mit mathematischen Methoden oder auf Basis von Simulationen gezogen werden kann.

07. Januar 2022

Die Umgestaltung unserer Versorgungsnetze für elektrischer Energie ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Die Entwicklung von Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungssystemen (HGÜ) ist dabei einer der Kernpunkte für die Sicherstellung einer nachhaltigen und zuverlässigen Versorgung mit elektrischer Energie.

Sowohl die Energieversorger als auch die Gemeinschaft der Hochspannungsingenieur:innen aus Industrie und Forschung sind hier gefordert, denn Energieübertragungssysteme erfordern eine außerordentlich lange Lebensdauer, Zuverlässigkeit und Widerstandsfähigkeit gegen ungünstige Betriebsbedingungen.

Gemeinsam mit der TU München (Prof. Myriam Koch) arbeitet das Fachgebiet Theorie Elektromagnetischer Felder von Professor De Gersem an dem Thema HGÜ-Kabelmuffen. Zur Vernetzung findet am 31. Januar 2022 ein Symposium zum Thema „HVDC Kabelsysteme“ statt. Hierbei werden die Seite der Theorie und die Seite der Praxis zusammengebracht, um das Thema von möglichst vielen Standpunkten zu beleuchten.

Weitere Informationen und Anmeldung zum Symposium

Yvonne Späck-Leigsnering, sas

Bild: Fotostudio Hirsch
Preisträgerin des Dr. Wilhelmy-VDE-Preises: Andrea Ortiz Jimenez

07. Januar 2022

Energieeffizienz und Einsparung von CO2-Ausstoß sind Themen, die in allen Industrien und Technologien eine Rolle spielen – auch im Informations- und Kommunikationssektor. Die Dissertation von Dr. Ing. Andrea Ortiz Jimenez zielt darauf ab, Sensoren im Internet der Dinge über Energy Harvesting mit Energie aus ihrer Umgebung zu versorgen, um Messdaten übertragen zu können. Die Herausforderung dabei ist, dass sowohl die Menge an Energie als auch die Menge an Daten zum jeweiligen Übertragungszeitpunkt unbekannt sind.

Andrea Ortiz hat verschiedene Optimierungsverfahren verwendet, die auf der Annahme basieren, dass alle Parameter bekannt sind. So konnte ein Grenzwert für die maximal erzielbare Datenübertragung definiert werden. Für die reale Praxis fand ein Ansatz des Machine Learnings Anwendung, das sogenannte Reinforcement Learning. Darüber werden die Sensoren darauf trainiert, mit der jeweils vorhandenen Energie ein Maximum an Daten zu übertragen. Die Arbeit entstand im Rahmen der LandesOffensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-Ökonomischer Exzellenz (LOEWE), Schwerpunkt NICER (Networked Infrastructurless Cooperation for Emergency Response) und führte zu einer Patentanmeldung.

Dr. Ing. Andrea Ortiz Jimenez studierte Information and Communication Engineering an der Technischen Universität Darmstadt, schloss ihre Dissertation „Optimization and Learning Approaches for Energy Harvesting Wireless Communications Systems” mit Auszeichnung ab und arbeitet heute bei etit als Postdoktorandin im Fachgebiet Kommunikationstechnik.

Mit dem Dr. Wilhelmy VDE Preis werden Dissertationen von Wissenschaftlerinnen ausgezeichnet, die innovative Beiträge zu aktuellen technischen Fragestellungen leisten. Die Preisverleihung fand im Rahmen des MST Kongress 2021 in Ludwigsburg bei Stuttgart statt.

Melanie Unseld, VDE

Besuch in der Forschungsgruppe KIS*MED bei Prof. Hoog Antink. v.l.n.r.: Prof. Hoog Antink, Kai-Wen Yang, Dr. Carolin Hessinger

01. Januar 2022

In nur 3 Minuten eine bahnbrechende Idee präsentieren? Kai-Wen Yang aus Taiwan überzeugte die regionale Jury und konnte ihre Ideen beim Falling Walls Lab Finale in Berlin präsentieren und die TU Darmstadt besuchen. Im Rahmen ihres Aufenthaltes in Darmstadt war sie unter anderem zu Gast am Fachbereich etit. Hier tauschte sie sich mit Professor Hoog Antink, Leiter der Forschungsgruppe KIS*MED, aus. Mit den Worten „Ich bin dankbar für die tolle Gelegenheit, die TU Darmstadt zu besuchen, es war eine wirklich wertvolle Erfahrung.“ fasste Kai-Wen ihren Aufenthalt zusammen.

cf, sas