SFB CREATOR erhält zweite Förderphase: Forschung zur Zukunft elektrischer Maschinen geht weiter

Neue Fördergelder ermöglichen erweiterte Forschung zu 3D-Modellen, thermischen Effekten und datengestützter Optimierung für die Entwicklung innovativer elektrischer Maschinen.

10.12.2025

Mit der Bewilligung der zweiten Förderphase des Sonderforschungsbereichs (SFB) Transregio TRR361/F90 CREATOR sichern sich die TU Darmstadt, TU Graz, JKU Linz und die Österreichische Akademie der Wissenschaften über 20 Millionen Euro Förderung. In der nächsten Phase wird der Fokus auf thermische und multiphysikalische Effekte sowie auf datengestützte Methoden zur Modellierung und Optimierung elektrischer Maschinen der nächsten Generation gelegt

Wir freuen uns, bekannt zu geben, dass der Sonderforschungsbereich (SFB) Transregio TRR361/F90 CREATOR mit einer Gesamtfördersumme von über 20 Millionen Euro in die zweite Förderphase geht. Diese Förderung wurde von den Forschungsförderungsorganisationen DFG und FWF bewilligt und ermöglicht es den beteiligten Institutionen – der TU Darmstadt, der TU Graz, der JKU Linz und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften – ihre interdisziplinäre Forschung fortzusetzen.

In der ersten Förderphase hat das Konsortium bereits innovative Fortschritte in der Modellierung und Simulation elektrischer Maschinen erzielt. Zu den Erfolgen gehören splinebasierte Diskretisierungen, neue mathematische Modelle für Hysterese und die Entwicklung erster validierter Demonstratoren, die detaillierte Simulationen mit realen Laborexperimenten verknüpfen.

Die zweite Förderphase bringt jedoch einige bedeutende Neuerungen mit sich. Ein zentraler Fokus liegt auf der umfassenden Berücksichtigung thermischer und multiphysikalischer Effekte, die für die Entwicklung der nächsten Generation elektrischer Maschinen entscheidend sind. Neben den elektromagnetischen Feldern und mechanischen Prozessen werden nun auch Modelle für Wärmetransport, Mehrphasen-Kühlung und die Wechselwirkungen zwischen Temperatur, Verlusten und Materialverhalten entwickelt.

Ein weiteres Highlight ist die Weiterentwicklung der Spline-Technologie für die Behandlung komplexer 3D-Geometrien. Diese wird es ermöglichen, bewegliche Teile in Maschinen noch präziser zu simulieren und zu optimieren. Schließlich wird der Einsatz von datengestützten Methoden und lernbasierten Modellen verstärkt, um klassische numerische Analysen mit innovativen Surrogatmodellen und Verfahren zur Unsicherheitsquantifizierung zu kombinieren.

Dank der Unterstützung durch die DFG und FWF kann der SFB CREATOR weiterhin bahnbrechende Forschung zur Modellierung, Simulation und Optimierung von elektrischen Maschinen leisten und so zur Entwicklung effizienter und leistungsstarker Maschinen der Zukunft beitragen.

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