Ausgezeichnete digitale Lehre

03.12.2020

Ausgezeichnete digitale Lehre

etit Arbeitsgruppe E-Learning erhält Athene Preis für gute Lehre

Jedes Jahr bildet die Verleihung der Athene-Preise für gute Lehre traditionell den Abschluss des Tags der Lehre. Die Carlo und Karin Giersch Stiftung würdigt besondere Verdienste im Bereich Studium und Lehre mit insgesamt 46.000 Euro. Das E-Learning Team etit hat für sein Engagement beim Aufbau des E-Learning Angebot den Athene-Fachbereichspreis für gute Lehre des Fachbereichs etit erhalten.

Bild: Claus Völker
Bild: Claus Völker

Das ganze Sommersemester und auch das jetzige Wintersemester finden aufgrund der Corona-Pandemie bekanntlich digital statt. Das dies so reibungsfrei für den Fachbereich etit funktioniert, ist dem großen Engagement des E-Learning Team des Fachbereiches unter der Leitung von Dr. Frederik Janssen zu verdanken. In einem kleinen Interview blickt er zurück auf die anstrengenden ersten Wochen des digitalen Sommersemesters und welche Herausforderungen er und sein Team gemeistert haben.

Herr Dr. Janssen, was haben Sie und Ihr Team in kurzer Zeit auf die Beine gestellt?

Mit Beginn der Corona-Pandemie mussten sehr kurzfristig umfängliche Informationen zum E-Learning bereitgestellt werden. Es wurde am Fachbereich ein E-Learning Team ins Leben gerufen, dessen Koordination ich übernahm. Vor allem wurden umfangreiche, die zentralen Webseiten ergänzende, Informationen im Internet erstellt. Des Weiteren wurden Sprechstunden zu den verschiedenen Tools (Aufzeichnung & Konferenztools) eingerichtet und später E-Learning Austauschtreffen mit allen Fachgebieten organisiert.

Auf was sind Sie in diesem Zusammenhang am meisten stolz?

Laut einer Umfrage zum E-Learning hat der Wechsel von Präsenz zu E-Learning sehr gut funktioniert. Die meisten Fragen wurden positiv beantwortet, so dass wir daraus folgern, dass auch das Angebot des E-Learning Teams maßgeblichen Anteil daran hatte, dass die Umstellung auf E-Learning am Fachbereich etit so gut funktioniert.

Welche weiteren Herausforderungen werden in Zukunft auf Sie und Ihr Team zukommen?

Ich denke, dass die Verstetigung der E-Learning Angebote in guter Qualität eine große Herausforderung darstellt. Außerdem gibt es eine Reihe weiterer Aspekte, die durch Corona bedingt ohne Diskussion an der TU Darmstadt durchgesetzt werden mussten, die nun einmal in Ruhe bedacht werden sollten. Hierzu zählen Home-Office, geänderte Arbeitsmodelle, Vereinbarkeit von Familie und Beruf etc. Es ist anzunehmen, dass diese Themen auch nach Corona weiterhin relevant sein werden.

Das E-Learning Angebot ermöglicht vielen Studierenden ein selbstbestimmteres Lernen. Glauben Sie, dass auch nach der Pandemie das E-Learning Angebot in diesem Umfang erhalten bleibt?

Ich denke, dass der Themenbereich E-Learning auch nach der Corona-Krise weiterhin aktiv bleiben wird. Sicherlich können und sollen digitale Angebote nur eine Ergänzung zu Präsenzveranstaltungen darstellen. Aus meiner Sicht ist das Eis aber nun endgültig gebrochen und an vielen Stellen werden Überlegungen angestellt, die E-Learning Angebote zu verstetigen. Dies so zu schaffen, dass nicht nur technische Hürden, sondern auch Aspekte wie Didaktik der E-Learning Angebote etc. beachtet werden, birgt sicherlich für alle Fachbereiche der TU Darmstadt große Herausforderungen.

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