Mündliche Prüfungen und Disputationen als Videokonferenz

Mündliche Prüfungen und Disputationen als Videokonferenz

Zwecks Festlegung einer einheitlichen Vorgehensweise am Fachbereich etit möchte die Fachbereichsleitung Sie auf den Beschluss des Präsidiums hinweisen, Videokonferenzen als Ersatz von mündlichen Prüfungen bzw. Disputationen zuzulassen, wenn folgende Rahmenbedingungen erfüllt sind:

• Alle Beteiligten sind mit dieser Prüfungsform einverstanden. Der Prüfling muss sich einverstanden erklären, dass er per Videokonferenz eine mP ablegt und Daten per E-Mail versandt werden.

• Es besteht kein Rechtanspruch auf Durchführung einer digital gestützten Prüfung.

• Die Videokonferenz wird von Seiten des/der Prüfenden organisiert und verwaltet.

• Teilnehmende der Konferenz sind: Prüfling, alle Prüfer*innen, ggf. Beisitzende, Protokollant*in, ggf. öffentliche Teilnehmende (stumm zugeschaltet).

• Bei Durchführung einer Videokonferenz zum Zwecke einer Prüfung (mP im Studium oder Disputation) kann die Identität des Prüflings durch Videobild und Zeigen des amtlichen Ausweisdokuments und des Studierendenausweises festgestellt werden.

• Der Prüfling muss mündlich zusichern, dass er sich alleine im Raum befindet und keine nicht zugelassenen Hilfsmittel zur Verfügung hat.

• Rein telefonische Prüfungs-Konferenzen sind nicht möglich.

• Für den Fall, dass die Prüfung aus technischen Gründen abgebrochen werden muss, gilt die Prüfung als nicht unternommen. Dies stellt Prüferin oder Vorsitzende/r der Prüfungskommission fest.

• Prüfungsprotokoll: Es ist ein Prüfungsprotokoll nach den üblichen Regeln zu erstellen. Eine Videoaufzeichnung ist nicht gestattet.

• Die Beratung der Note erfolgt ohne den Prüfling.

• Die Erläuterung der Prüfungsbewertung /Bekanntgabe der Note gegenüber dem Prüfling erfolgt mündlich in der Videokonferenz.

• Bei Nichtbestehen der mP in B.Sc.- und M.Sc. Prüfungen bestätigt der Prüfling mündlich in der Konferenz, dass ihm die Bewertung erläutert wurde.

• Das Protokoll kann entweder in der Videokonferenz gezeigt oder per E-Mail bekannt gegeben werden.

Hinweis zum Öffentlichkeitsaspekt von Disputationen:

Die Öffentlichkeit von Disputationen bleibt bestehen. Interessierte sind aufgefordert, sich bei Teilnahmewunsch zeitnah beim Vorsitz der zuständigen Prüfungskommission anzumelden. Dieser trägt Sorge für den ordnungsgemäßen Ablauf der Disputation und lässt sich von den angemeldeten öffentlichen Teilnehmenden die Einhaltung o.g. Rahmenbedingungen (insbesondere des Verbots von Videoaufzeichnungen) zusichern.