Forschungsergebnisse werden zu Innovationen

06.02.2018

Forschungsergebnisse werden zu Innovationen

Terahertz-Strahlenquelle für bildgebende Analyseverfahren

Das Innovationsförderprogramm »Pioneer Fund«, vom Entega NATURpur Institut und der TU Darmstadt jeweils mit jährlich 300.000 Euro ausgestattet, ist gut gestartet. In der ersten Entscheidungsrunde wurden zehn Projektanträge eingereicht – vier haben eine Bewilligung von bis zu 18 Monaten erhalten. Darunter auch das Projekt von PD Dr.-Ing. Oktay Yilmazoglu, der mit seinem Team einen zuverlässigen Prototyp einer Gunndiode entwickelt.

PD Dr.-Ing. Oktay Yilmazoglu leitet eines von vier bewilligten Projekten im Rahmen des "Pioneer Funds". Bild: Hanna Ganpantsur
PD Dr.-Ing. Oktay Yilmazoglu leitet eines von vier bewilligten Projekten im Rahmen des „Pioneer Funds“. Bild: Hanna Ganpantsur

Die Wissenschaftler PD Dr.-Ing. Oktay Yilmazoglu, Doktorand Ahid Hajo und Dr.-Ing. Shihab Al-Daffaie am Fachbereich Elektro- und Informationstechnik haben das Ziel, auf Basis erfolgversprechender Forschungsergebnisse einen zuverlässigen Prototypen einer sogenannten Gunndiode, einer hochfrequenten Quelle für Terahertz-Strahlung, zu entwickeln. Diese im Gegensatz zu Röntgenstrahlung ungefährliche Art der elektromagnetischen Strahlung kann perspektivisch in vielfältigen Bereichen eingesetzt werden: etwa für THz-Scanner in der Produktionskontrolle (bei Lebensmitteln oder in der Materialprüfung) oder auch in medizinischen Anwendungen. »Das Pioneer-Projekt gibt uns die Chance, unsere Idee einen großen Schritt in Richtung Marktreife voranzubringen und innovative Partner aus Firmen sowie Investoren zu gewinnen«, betont Oktay Yilmazoglu. Und Ahid Hajo ergänzt: „Für mich ist der Pioneer Fund ein großer Schritt nicht nur für meine akademische Karriere zum Doktortitel, sondern auch für die Karriere in der Wirtschaft und Industrie. Durch dieses Projekt kann man letztendlich einen Businessplan entwickeln, der zu einer Spin-off-Firma führen kann.“

Warum ein Pioneer-Fund?

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