Vergangenheit abgeschlossen, Zukunft geöffnet

17.02.2020

Vergangenheit abgeschlossen, Zukunft geöffnet

Die Absolventenfeier bei etit im Wintersemester 2019/20

Das Wintersemester neigt sich dem Ende zu. Für rund 100 Absolventinnen und Absolventen vom Fachbereich etit war es das letzte ihres bisherigen Studiums. Auf der Absolventenfeier am 14.02.2020 Februar im Maschinenhaus der TU Darmstadt versammelten sie sich, wo sie unter gratulierenden Worten ihrer Professorinnen und Professoren und geladenen Rednerinnen und Rednern ihre Bachelor- sowie Masterabschlüsse entgegennahmen.

Die Feier wurde moderiert vom Dekan des Fachbereichs etit, Professor Tran Quoc Khanh. Dieser überreichte nach einer prägnanten Begrüßung das Mikrofon an Professor De Gersem, dem neuen Vizepräsidenten der TU Darmstadt für Wissenschaftliche Infrastruktur und Digitalisierung. Prof. De Gersem erinnerte sich an seine eigene Absolventenfeier im Jahr 1994: „Bei unserer Absolventenfeier standen wir damals alle in einem Hof, uns wurde noch nicht mitgeteilt, ob wir unsere letzten Prüfungen überhaupt bestanden hatten. Irgendwann öffnete jemand im ersten Stock das Fenster und rief alle Namen, die nicht bestanden hatten. Die mussten dann gehen. Alle anderen bekamen ihre Abschlüsse. Es gab keinen Sekt, es gab keine Feier, es gab gar nichts.“ Zustände solcher Art hatten unsere Absolventinnen und Absolventen nicht zu befürchten, denn während sie den Worten Herrn Prof. De Gersems lauschten, wurde im Foyer des Maschinenhauses bereits das Buffet vorbereitet.

Nach den Grußworten von Professor De Gersems trat Marco Münchhof ans Rednerpult, ein Alumnus des Fachbereichs und jetzt im Vorstand der Firma Eckelmann AG. „Heute geht zugleich ein wichtiger Abschnitt zu Ende, und ein neuer Abschnitt beginnt“, sprach er zu dem Plenum. Das Ziel seiner Rede zeigte sich deutlich: Ratschläge möchte er den Absolventinnen und Absolventen mit auf den Weg geben, Erfahrungen aus der persönlichen Vergangenheit. „Im Leben ist nicht alles bestimmbar, hier und dort gibt es Zufälle. Deshalb sollte man sich nicht auf einen Weg versteifen, sondern stets die Augen offenhalten, was gerade links und rechts des Weges passiert.“ Ein Leitsatz, der Freiraum für Spontaneität lässt: „Planung ersetzt Zufall durch Irrtum“, sagte Münchhof.

Im Anschluss wurden mehrere Absolventen für ihre hervorragenden Leistungen im Studium geehrt: Daniel Wacker und Alexander Steinke erhielten den Friedrich-Dessauer-preis, verliehen durch Professor Ingo Jeromin vom VDE Rhein-Main e.V. für ihre herausragende Bachelor- bzw. Masterthesis. Erik Emanuel Kubaczka (Bachelor) und Florentin Putz (Master) erhielten für ihre Abschlüsse mit den Best-Student-Awards im Wintersemester 2019/20 jeweils eine Auszeichnung, verliehen von der Pepperl + Fuchs AG, vertreten durch etit-Alumna Kynthia Stavrakakis, sowie von Marco Münchof im Namen der Eckelmann AG.

Beide Absolventen nutzten die Gelegenheit, um sich bei allen zu bedanken, die sie während des Studiums begleitet haben, auch ihren Eltern, Freundinnen und Freunden. „Danke auch an die Professorinnen und Professoren, die schon bei den 8-Uhr-Terminen wach vor der Tafel standen“, sagte Kubaczka. „Wir Studierenden haben ja den Vorteil, dass wir erst in der Vorlesung wach werden müssen. Sie müssen das schon vorher.“

Es folgte die Ehrung aller anwesenden Absolventinnen und Absolventen. Nacheinander wurden sie ans Rednerpult gebeten, wo ihnen Ihre Abschlusszeugnisse von Professor Khanh überreicht wurden. Beim anschließenden Bankett im Foyer des Maschinenhauses konnten alle Absolventinnen und Absolventen ihrem leiblichen Wohl nachgehen. Bei Sekt und Fingerfood feierten sie mitsamt ihren geladenen Freunden und Verwandten, fotografierten sich bei der „Caps and Gowns“-Aktion und ließen ihr anspruchsvolles, jedoch lohnenswertes Studium ausklingen.

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