Drei Fragen an: Das neue Dekane-Team

19.01.2017

Drei Fragen an: Das neue Dekane-Team

Ziele: Stetige Verbesserung der Lehre, Forschungsinnovationen und neue Infrastrukturen

Seit Oktober hat der Fachbereich etit ein neues Leitungsteam: Professorin Jutta Hanson, Professor Klaus Hofmann und Professor Christian Hochberger haben die Dekane-Nachfolge von den Professoren Jürgen Adamy, Gerd Griepentrog und Oliver Boine-Frankenheim übernommen. Im Interview sprechen Sie über die Ziele in ihrer Amtszeit, ihre Wünsche an die Studierenden und die Bedeutung der etit für Sie.

Seit dem Wintersemester 2016/17 leiten Prof. Hofmann, Prof. Hanson und Prof. Hochberger (v.l.n.r) zusammen den Fachbereich. Bild: T. Blessing
Seit dem Wintersemester 2016/17 leiten Prof. Hofmann, Prof. Hanson und Prof. Hochberger (v.l.n.r) zusammen den Fachbereich. Bild: T. Blessing

Für die nächsten zwei Jahre werden Sie den Fachbereich etit leiten: Welche Ziele haben Sie für Ihre Amtszeit?

Professor Hanson

Die etit in Darmstadt hat eine lange Tradition und genießt einen hervorragenden Ruf. Innovation war bei uns schon immer Programm: Wir haben regelmäßig neue Themengebiete innerhalb der Elektrotechnik und Informationstechnik erschlossen, etwa mit dem ersten Lehrstuhl für Regenerative Energien oder dem ersten Studiengang Mechatronik in Deutschland. Auch die Informatik wurde von einem Professor der etit, Robert Piloty, erfunden. Unser Ziel ist es, auch weiterhin die Zukunft zu gestalten. Eine unserer wichtigsten Aufgaben ist dabei die stetige Verbesserung der Lehre: Hier wollen wir die Arbeit des letzten Dekane-Teams fortführen. Bereits heute genießen unsere Studiengänge bei Studierenden sowie Arbeitgebern großes Ansehen. Wobei unsere Stärken vor allem in der Ausbildung der höheren Semester liegen. In der Studieneingangsphase sehe ich dagegen noch Optimierungspotenzial.

Professor Hochberger

Richtig, gerade die Ingenieursstudiengänge zählen zu den arbeitsintensivsten Studiengängen überhaupt – und das insbesondere in den ersten Semestern. Hier lernen die Studierenden ganz viele Grundlagen, die sie im späteren Verlauf des Studiums benötigen. Und das schreckt am Anfang natürlich viele ab, was sich an hohen Abbrecherquoten manifestiert – übrigens ein Problem, das an vielen Universitäten bekannt ist. Mein Ziel ist es, die Studieneingangsphase so erfolgreich wie möglich zu gestalten. In den letzten Jahren haben wir bereits ein neues – und wie ich finde sehr erfolgreiches – Mentoring-Konzept eingeführt und im Rahmen der Gebäudesanierungen und des Neubaus tolle Lernzentren eingerichtet. Mein Fokus liegt daher auf der besseren Abstimmung der Grundlagenveranstaltungen untereinander. Dabei geht es nicht nur um die inhaltliche Abstimmung, sondern auch darum, möglichst einheitliche Rahmenbedingungen zu schaffen.

Professor Hofmann

Unter dem letzten Dekane-Team wurden drei unserer Haupthörsäle auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Und weitere werden in den nächsten Jahren folgen, etwa die Hörsäle im Hexagon. Ich finde, eine funktionierende Infrastruktur ist essentiell, wenn es um gute Lehre geht. Hier arbeiten wir sehr gut mit dem Kanzler der TU, Dr. Manfred Efinger, zusammen. Die Autonomie der TU Darmstadt ermöglicht hier schnelle Abläufe und kurze Entscheidungswege. Davon profitieren wir auch am Fachbereich.

Was wünschen Sie sich von den Studierenden?

In drei Worten: Was bedeutet für Sie etit an der TU Darmstadt?

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