Doppelt hält besser

28.05.2019

Doppelt hält besser

etit-Student erhält Auszeichnung für außergewöhnliche Masterarbeit

Für seine hervorragende Masterarbeit erhält Robin Köster den Ernst-Blickle-Preis. Die Preisverleihung fand im Schloss Bruchsal statt, Gelegenheiten zum Händeschütteln und Netzwerken fanden sich zuhauf.

Foto: SEW-Eurodrive
Foto: SEW-Eurodrive

Masterabsolvent Robin Köster hat seine Masterarbeit vor sich auf dem Tisch liegen, daneben die Urkunde des Ernst-Blickle-Preises. „In Anerkennung der hervorragenden Masterarbeit…“, steht dort geschrieben. Bis es zur Preisauszeichnung kam, unternahm Robin Kösters Masterarbeit einen langen Weg, landete auf etlichen Schreibtischen, wurde von unzähligen Augen begutachtet. Das Resultat kann sich sehen lassen.

Die Arbeit mit dem Titel „Redundant gespeister PMSM-Windgenerator mit Zahnspulenwicklung“ widmet sich zum einen der Forschungsfrage, ob und wie Generatoren in Windkraftanlagen bei teilweisen Ausfällen der Speisung weiterbetrieben werden können. In dem betrachteten Fall wird die Redundanz dabei durch zwei geeignet gewählte, symmetrische Teilwicklungen hergestellt. Zum anderen beschäftigte sich Herr Köster mit der Frage, ob bestimmte, fertigungstechnisch vorteilhafte Wicklungssysteme in großen Windkraftgeneratoren zum Einsatz kommen können. Betreut wurde die Masterarbeit von Herrn M. Sc. Nicolas Erd.

„Mein Dank gebührt Herrn Professor Binder, der mich für den Preis vorgeschlagen hat.“, so Robin Köster, denn: an seinem Fachgebiet der Elektrischen Energiewandlung hat der Nachwuchswissenschaftler seine Arbeit geschrieben. Professor Binder war so begeistert von der Qualität, dass er sich an das Ernst-Blickle-Komitee wandte. Der Vorschlag hat gefruchtet: Robin Köster wurde zu einem 23 der Sieger gekührt. Entscheidend war neben der inhaltlichen Qualität der Arbeit auch die Verknüpfung unterschiedlicher Disziplinen.

Die Preisauszeichnung fand in den prächtigen Sälen des Schloss Bruchsal in Baden-Württemberg statt. Mit einem gesonderten Bustransfer wurden die Sieger ins Schloss gefahren, wo der Sektempfang bereits auf sie wartete. „Die Preisverleihung war in ein ganztägiges Rahmenprogramm eingebettet“, so Robin Köster. „Der ganze Ablauf war sehr gut geplant.“ Dazu gehörten auch Kurzvorträge der geladenen Professoren sowie ein abschließendes Abendessen, das vielerlei Möglichkeiten zum Netzwerken bot.

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