Für mehr Sicherheit im Straßenverkehr

etit-Studierende erhalten Auszeichnung für ihre Arbeit im Bereich Fahrerassistenz

02.04.2015 von

Die drei etit-Studierenden Andreas Dalakakis, Vitalij Funk und Azam Mahmood haben beim Wettbewerb „Wir suchen: Dein Projekt“ der Firma IPG zum Thema virtuelles Fahren einen hervorragenden dritten Platz belegt. In ihrem prämierten Projekt zeigen die erfolgreichen Nachwuchsforscher, wie sich die Effizienz elektronischer Fahrerassistenzsystem verbessern lässt – und damit die Sicherheit im Straßenverkehr erhöht werden kann.

Elektronische Fahrerassistenzsysteme helfen heute dabei, Unfälle im Straßenverkehr zu vermeiden. Bild: Shuets Udono

Dank elektronischer Fahrerassistenzsysteme im Automobil (wie z.B. ESP, ABS, ACC) hat sich die Unfallstatistik in den letzten Jahren positiv entwickelt. Aber: Immer noch kommen auf Deutschlands Straßen jeden Tag durchschnittlich zehn Menschen ums Leben. In ihrem preisgekrönten Projekt haben Andreas Dalakakis, Vitalij Funk und Azam Mahmood sich damit beschäftigt, wie Autofahrer in kritischen Situationen noch zuverlässiger von der Technik unterstützt werden können.

In ihrer Arbeit zeigen die drei Studierenden der Elektrotechnik und Informationstechnik, wie sich die Fahrdynamikregelung eines Fahrzeugs durch die Kombination eines elektronischen Stabilitätsregelprogramms (ESC) mit einer Bahnfolgeregelung optimieren lässt: Das automatische Verhalten in Gefahrensituationen ist so signifikant besser als jede mögliche Reaktion eines menschlichen Fahrers. Dies bedeutet einen weiteren Grundstein im Bereich Sicherheit für das „automatisierte Fahren“.

Die Arbeit entstand im Rahmen des Projektseminars „Implementierung eines ESC in Kombination mit einer Bahnfolgeregelung“ in der Vertiefungsrichtung Automatisierungstechnik. Geleitet wurde das Seminar von der Forschungsgruppe Regelungstechnik und Prozessautomatisierung angebotene Seminar von Professor Isermann. Neben der Auszeichnung konnten sich die Studierenden über ein Preisgeld von 300 Euro freuen.