Wie kommt der Strom in die Steckdose?

Schülerinnen-Schnuppertage 2013 bei etit

08.07.2013 von

Wie schon in den vergangenen Jahren war der Fachbereich etit auch 2013 wieder an den Schnuppertagen beteiligt. Neun Schülerinnen, die dieses Jahr aus dem gesamten Bundesgebiet angereist waren, nutzten die Gelegenheit, sich hautnah über das Studium bei etit zu informieren.

Am Schnuppertag bei etit konnten die Mädchen Ihr Geschick beim Löten unter Beweis stellen. Foto: Maike Ufer

Die Schülerinnen erwartete bei etit ein spannendes Programm in der Welt von Volt, Watt und Ohm. Nach der Begrüßung durch die Organisatorin des Schnuppertages, Frau Ufer vom Fachgebiet Hochspannungstechnik, stellte der Leiter des Servicezentrums, Herr Dr. Haun, die Möglichkeiten des etit-Studiums an der TU vor. Bei einer „Einführungsvorlesung“ konnten die Mädchen anschließend ein wenig Hörsaalluft schnuppern: Frau Prof. Hanson veranschaulichte den Weg des Stroms von der Erzeugung bis in die Steckdose – und zeigte dabei, dass ein scheinbar banales Kabel gar nicht so langweilig ist, wie es auf den ersten Blick aussieht.

Nach der Vortragsreihe hieß es dann „selbst aktiv werden“. Unter Anleitung von Herrn Lappy und seinem Azubi-Team aus der zentralen Lehrwerkstatt konnten alle ihr Geschick mit Lötkolben und Lötzinn unter Beweis stellen und sich ihren eigenen heißen Draht zusammenbauen. Bei einer Fragerunde berichteten die etit-Studentinnen Frau Späck, Frau Rohde und Frau Hesse sowie Frau Dragon vom Fachgebiet Elektrische Energieversorgung unter Einsatz Erneuerbarer Energien über ihre Erfahrungen beim etit-Studium.

Der abschließende Höhepunkt des Schnuppertages bei etit war der Besuch der Hochspannungshalle. Hier ließen es Herr Psotta und Herr Heinz für die Mädchen dann nochmal richtig krachen. Ganz mutige konnten beim Einschlag eines Blitzes in ein Auto die Wirkung des Faradayschen Käfigs am eigenen Leib erleben.