Zukunft der elektrischen Energieversorgung

11.05.2017

Zukunft der elektrischen Energieversorgung

etit-Experten zeigen innovative zukunftsweisende Wege auf

Rund 100 Teilnehmer, Fachleute wie Laien, informierten sich Ende April in der Akademie der Wissenschaften in Mainz über den aktuellen Stand der Energiewende. Unter den Referentinnen und Referenten waren auch die Energieexperten und etit-Professoren Jutta Hanson und Volker Hinrichsen.

Bild: Martina Nolte, Lizenz: http://creative-commons.org/licenses/by-sa/3.0/de/legalcode
Bild: Martina Nolte, Lizenz: http://creative-commons.org/licenses/by-sa/3.0/de/legalcode

Im Rahmen des Symposiums „Zukunft der elektrischen Energieversorgung in der Energiewende“ wurden aktuelle Themen in einer gelungenen Mischung aus fachbezogenen Detail-Informationen und allgemeinverständlicher Darstellung diskutiert.

Die Referentinnen und Referenten schlugen dabei einen umfassenden Bogen von den Fragen der Energieerzeugung über die der Energieverteilung bis zu Fragen der Energieverwendung. In allen Vorträgen wurden neue Aspekte zu anstehenden technischen und gesellschaftspolitischen Fragestellungen aufgezeigt, die innovative Denkansätze und dadurch zukunftsweisenden Lösungen ermöglichen.

"Power-to-X" - etit-Dekanin Hanson über neue Chancen. Bild: phoxmedia.
„Power-to-X“ – etit-Dekanin Hanson über neue Chancen. Bild: phoxmedia.

etit-Professorin Jutta Hanson vom Fachgebiet Elektrische Energieversorgung unter Einsatz Erneuerbarer Energien ging unter anderem auf die Chancen ein, die sich durch die „Power-to-X“ – Entwicklungen abzeichnen. etit-Professor Volker Hinrichsen vom Fachgebiet Hochspannungstechnik diskutierte den Stand der Technik in Hochspannungsübertragungsnetzen und zeigte technische und wirtschaftliche Eigenschaften dreier relevanter Übertragungssysteme auf.

Professor Engel vom Institut für Hochspannungstechnik und Elektrische Energieanlagen der TU Braunschweig gelang es, die Perspektiven aufzuzeigen, die durch Veränderung des „Verhaltens der Verbraucher“ entstehen, darunter nicht zuletzt die Thematik eines „Tankstellen-Netzes“ für elektrisch angetriebene Fahrzeuge. Schließlich skizzierte Professor Hameyer vom Institut für Elektrische Maschinen der RWTH Aachen Sparpotentiale durch Vermeidung unnötiger Verluste am Beispiel von Materialeigenschaften magnetisch leitender Werkstoffe.

Durch das Programm führte etit-Professor Thomas Weiland vom Fachgebiet Theorie Elektromagnetischer Felder. Für die Teilnehmenden war die schöpferische Atmosphäre des Symposiums deutlich zu spüren. Man verließ die Tagung mit dem Eindruck, dass solche Plattformen durch fundierte Information und konstruktive Denk- und Diskussionsweise Wegbereiter für wesentliche Entwicklungen sind.

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