Neue Gleichstellungsbeauftragte bei etit

08.05.2017

Neue Gleichstellungsbeauftragte bei etit

Ziele: Mehr Studienanfängerinnen und Weiterqualifikation

Seit kurzem hat der Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik vier neue Gleichstellungsbeauftragte. Die Mitarbeiterinnen aus Forschung und Verwaltung sowie eine studentische Vertreterin kümmern sich um die Interessenvertretung von Studentinnen und Mitarbeiterinnen.

Das Team (v.l.n.r.): Ann-Kathrin-Seifert, Carolin Reimann, Gabi Benz-Linnemann, Anissa Hadhri und Helga Steinmann.
Das Team (v.l.n.r.): Ann-Kathrin-Seifert, Carolin Reimann, Gabi Benz-Linnemann, Anissa Hadhri und Helga Steinmann.

Die Gleichstellungsbeauftragten wurden für zwei Jahre auf der diesjährigen Frauenvollversammlung des Fachbereichs gewählt. Sie kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen: Während Gabi Benz-Linnemann und Helga Steinmann administrative Mitarbeiterinnen aus dem Dekanat und dem Fachgebiet E5 sind, forschen Ann-Kathrin Seifert und Carolin Reimann als Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen am Fachgebiet Signalverarbeitung bzw. am Institut für Mikrowellentechnik und Photonik. Im Team der Gleichstellungsbeauftragten wird die studentische Vertretung von Anissa Hadhri übernommen. Wir haben mit den fünf Frauen über ihre Ziele und aktuellen Herausforderungen am Fachbereich etit gesprochen.

Welche Ziele haben Sie sich im Team gesetzt?

Helga Steinmann: Mit unserer Wahl als Gleichstellungsbeauftragte werden wir uns sowohl für eine Steigerung der Anzahl der Studienanfängerinnen als auch für eine Erhöhung der Anzahl von Frauen in unterrepräsentierten Bereichen einsetzen. Ebenso streben wir eine Verbesserung der Weiterqualifikation aller Frauen des Fachbereichs an.

Was sind dabei die größten Herausforderungen?

Gabi Benz-Linnemann: Zu den großen Herausforderungen zählt einerseits das knappe Budget, mit dem wir haushalten müssen, andererseits aber auch die zeitlichen Einschränkungen, da wir diese Tätigkeit zusätzlich zu unserem ‚normalen‘ Arbeitsalltag bewältigen müssen. Ein Hauptaugenmerk wird mit Sicherheit darauf liegen, unser Angebot sichtbarer zu machen und damit die Wahrnehmung für geschlechter-spezifische Ungleichbehandlungen zu schärfen.

Immer noch ist der Anteil der Studentinnen in der Elektro- und Informationstechnik im Vergleich zu anderen Fächern geringer. Wie lässt sich das ändern?

Ann-Kathrin-Seifert: Mit einer jährlich stattfindenden Projektwoche wollen wir in Zusammenarbeit mit der Eleonorenschule in Darmstadt wissbegierigen Mädchen aller Altersstufen regelmäßige Besuche am Fachbereich ermöglichen und damit das Interesse an der Elektrotechnik wecken und nachhaltig stärken. Darüber hinaus wird auch weiterhin der Girls Day für Mädchen der Altersstufen 10 bis 16 Jahre von uns organisiert und durchgeführt.

Wie können Nachwuchswissenschaftlerinnen auf ihrem Weg unterstützt werden?

Carolin Reimann: Es sind auch in dieser Wahlperiode wieder Vernetzungstreffen sowohl für Nachwuchswissenschaftlerinnen als auch für Frauen im administrativ-technischen Bereich geplant. Ebenso wollen wir geeignete Workshops zu Themen wie Durchsetzung und Karriereförderung im Fachbereich anbieten, sofern die finanziellen Mittel dies zulassen.

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