Prof. Steinmetz erhält Preis für Wissenstransfer

02.02.2017

Prof. Steinmetz erhält Preis für Wissenstransfer

Preisvergabe am Startup & Innovation Day

Der mit 5.000 Euro dotierte Athene-Preis für Wissens- und Technologietransfer würdigt Leistungen von Professorinnen und Professoren, die in besonderem Maße die Umsetzung von praktischen Anwendungen, Gründungen von Unternehmen und die erfolgreiche Kooperation mit der Industrie vorantreiben.

Prof. Andy Schürr und Dr.-Ing. Stefan Göbel nehmen den Preis stellvertretend für Prof. Steinmetz von Vizepräsidentin Prof. Mezini und Vizepräsident Prof. Rehahn (v.l.n.r.) entgegen.
Prof. Andy Schürr und Dr.-Ing. Stefan Göbel nehmen den Preis stellvertretend für Prof. Steinmetz von Vizepräsidentin Prof. Mezini und Vizepräsident Prof. Rehahn (v.l.n.r.) entgegen.

Das Hörsaal – und Medienzentrum am Standort TU Lichtwiese ist prall gefüllt, als am Abend des 31.01.2017 der Startup & Innovation Day stattfindet. Neben einer emphatischen Rede von Nobelpreisträger Dan Shechtman zur Relevanz einer aktiven Gründungskultur wurden an diesem Abend auch zahlreiche Preise verliehen. Zum einen für die Erfindungen und unternehmerischen Konzepte im Rahmen des TU-Ideenwettbewerbs sowie die Vergabe des Athene-Preises für Wissens- und Technologietransfer.

Mit dem begehrten Athene-Preis wurde in diesem Jahr Prof. Ralf Steinmetz vom Fachgebiet Multimedia Kommunikation geehrt. Den Preis verliehen Vizepräsidentin Prof. Mira Mezini und Vizepräsident Prof. Matthias Rehahn, die u.a. für die Themen Forschung und Innovation sowie Wissens- und Technologietransfer verantwortlich sind. Rehahn scherzt: „Eine Eigenschaft des Preisträgers ist, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein.“ Ralf Steinmetz kann an diesem Abend aufgrund eines Auslandsaufenthaltes leider nicht persönlich vor Ort sein. Den Preis nehmen an seiner Stelle Dr. Stefan Göbel vom Lehrstuhl Multimedia Kommunikation und Prof. Andy Schürr vom Institut für Datentechnik entgegen.

Würdigung von Steinmetz‘ Initiative

Der mit 5.000 Euro dotierte Preis würdigt Leistungen von Professorinnen und Professoren, die in besonderem Maße die Umsetzung von praktischen Anwendungen, Gründungen von Unternehmen und die erfolgreiche Kooperation mit der Industrie vorantreiben. Der Preis soll Anreize schaffen, um Transferaktivitäten zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu intensivieren.

Steinmetz‘ Verdienst sei es laut Rehahn, die Gründungskultur an der TU Darmstadt maßgeblich mitinitiiert zu haben. Er habe als Mentor zahlreiche Projekte mit Rat und Initiative zum Erfolg geführt. Die Expertise seines Fachgebietes habe zahlreiche Kooperationen mit der Industrie befruchtet. Die Deutsche Bahn sei nicht zuletzt durch die enorme Lebensleistung von Steinmetz ein strategischer Partner der TU Darmstadt.

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