Seit einem Vierteljahrhundert aktiv in Lehre und Forschung

09.06.2016

Seit einem Vierteljahrhundert aktiv in Lehre und Forschung

Professor Dr.-Ing. Helmut Schlaak feiert 25-jähriges Dienstjubiläum

Im Rahmen eines Festaktes wurde Professor Helmut Schlaak für seine 25-jährige Dienstzeit geehrt. Neben zahlreichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Kolleginnen und Kollegen zählten auch der Dekan des Fachbereichs Elektrotechnik und Informationstechnik Prof. Jürgen Adamy sowie Kanzler Dr. Manfred Efinger als Vertreter des TU-Präsidiums zu den Gratulanten.

Helmut Schlaak studierte und promovierte an der TU Berlin. Im Jahr 1999 erhielt er seinen Ruf an die TU Darmstadt. Hier leitet er das Fachgebiet Mikrotechnik und Elektromechanische Systeme am Institut Elektromechanische Konstruktionen (EMK). Zuvor war er mehrere Jahre bei der Fraunhofer Gesellschaft in Freiburg sowie bei Siemens in Berlin tätig.

Den Fachbereich Elektrotechnik und Infomationstechnik (etit) hat er sowohl in Lehre und Forschung als auch durch seine Gremienarbeit mitgeprägt. Von 2008 bis 2012 war er Dekan von etit. Unter anderem hat er in der Lehre die Veranstaltung Praktische Entwicklungsmethodik (PEM) über Jahre begleitet und weiterentwickelt. 2013 erhielt er dafür zusammen mit seinen Kollegen den Hessischen Hochschulpreis für Exzellenz in der Lehre. Zudem wurde er für seine Errungenschaften in der Lehre zweimal mit dem E-Teaching Award der Carlo Giersch Stiftung (2009 und 2011) sowie 2015 mit dem Athene-Preis für Gute Lehre ausgezeichnet.

Zu Helmut Schlaaks Schwerpunkten in der Forschung zählen das Design und die technologische Realisierung mikrotechnischer Systeme. Seine Expertise reicht von elektrothermischen Antrieben auf dem Gebiet der Mensch-Technik-Interaktion bis zu medizintechnischen und mechatronischen Systemen mit funktionsbestimmenden Bauteilen im Mikrometerbereich. Unter anderem entwickelte er die weltweit erste vollautomatisierte Herstellungsanlage von Dielektrischen Elastomerstaplern. Eine der aktuellen Entwicklungen seines Teams ist ein innovativer Prozess zur integrierten Synthese von metallischen Nanodrähten, die unter anderem als elektronischer Klettverschluss eingesetzt werden können.

Darüber hinaus ist Professor Schlaak in verschiedenen Gremien tätig: unter anderem war er für mehrere Jahre Mitglied im Beirat und Vorstandsmitglied in der VDE/VDI Gesellschaft für Mikroelektronik, Mikrosystem- und Feinwerktechnik (GMM) (2005 – 2010) und ist Mitglied der IEEE, Member of CPMT and Industrial Electronics Societies. 2011 war er der wissenschaftlicher Leiter des Mikrosystemtechnik Kongresses in Darmstadt.

Der Fachbereich gratuliert Professor Schlaak herzlich zu seinem Jubiläum!

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